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| Letzte Änderung: 11.05.2012 |
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Feuchtebestimmung
Warum sollte man die Feuchtegehalt bestimmen?
"Feuchte" ist ein Bestandteil fast aller Roh- und Endprodukte und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität eines Produkts, z.B.:
- physikalische und chemische Eigenschaften (Fließeigenschaften, Viskosität)
- Haltbarkeit, Lebensdauer
- Art der Lagerung
- Qualität / Preis - Verhältnis
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Was ist Materialfeuchte?
Als “Materialfeuchte" werden in der Thermogravimetrie alle Bestandteile bezeichnet, die sich bei Erwärmung der Probe verflüchtigen und so zu einem Gewichtsverlust führen, z.B.:
- Wasser
- Öle/Fette
- Alkohole
- Aromastoffe
- Zersetzungsprodukte
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| Was ist Thermogravimetrie?
In der Thermogravimetrie wird einer Probe durch Erwärmung Feuchtigkeit entzogen und der entstandenen Masseverlust mit Hilfe einer Waage bestimmt. Der Masseverlust wird durch die Waage in verschiedenen Modi angezeigt. Entweder in Gramm, bzw. Milligramm oder in Prozent; abhängig vom Ursprungsgewicht der Probe. Dadurch können Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Probe gezogen werden, die auf das gesamte Material verstanden werden können.
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Wo werden Feuchtebestimmer eingesetzt?
Feuchtebestimmer sind leicht bedienbar und schnell einsetzbar. Sie sind auch eine Ergänzung zu den bestehenden - teilweise zeitraubenden oder technisch aufwendigen Normverfahren. Der Einsatz hat keine branchenspezifische Einschränkung. Typische Branchen sind jedoch:
- Kunststofftechnik
- Lebensmittelindustrie
- Chemie/Pharmazie
- Umweltschutz
- Baustoffindustrie- Handel
- Landwirtschaft
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| Wie funktioniert die Feuchtebestimmung?
Um die Feuchte eines Materials bestimmen zu können, gibt es verschiedene Methoden.
Unsere Feuchtebestimmer verwenden die Thermogravimetrie. Bei dieser Methode wird vor und nach dem Erwärmen die Probe gewogen, um aus der Differenz die Materialfeuchte zu bestimmen.
Die herkömmliche Trockenschrankmethode arbeitet nach demselben Prinzip, außer dass bei dieser Methode die Messdauer um ein vielfaches länger ist. Bei der Trockenschrankmethode wird die Probe durch einen heißen Luftstrom von außen nach innen erwärmt, um so die Feuchtigkeit zu entziehen. Die bei unseren Geräten eingesetzte Strahlung dringt überwiegend in die Probe ein um dort in Wärmeenergie umgewandelt zu werden, Erwärmung von innen nach außen. Ein geringer Teil der Strahlung wird von der Probe reflektiert, diese Reflektion ist bei dunklen Proben geringer als bei hellen.
Die Eindringtiefe der Strahlung hängt von der Durchlässigkeit der Probe ab. Bei Proben mit geringer Durchlässigkeit dringt die Strahlung nur in die oberen Schichten der Probe ein, was zu unvollständiger Trocknung, Verkrustung oder Verbrennung führen kann. Aus diesem Grund ist die Probenvorbereitung äußerst wichtig.
Häufig ersetzen unsere Feuchtebestimmer ein anderes Trocknungsverfahren (z.B. den Trockenschrank), da unsere Feuchtebestimmer bei einfacherer Bedienung kürzere Messzeiten erreichen. Aus diesem Grund muss das herkömmliche Messverfahren abgestimmt werden, damit vergleichbare Ergebnisse erzielt werden können.
Zur Übersicht aller Feuchtebestimmer
Wikipedia: Gravimetrie
Wikipedia: Thermogravimetrische Analyse
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Prozess-Manometer von 0...2 bar bis 0...50 bar
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Wir kalibrieren nicht nur die durch uns gelieferten Mess- geräte, auch Ihre Mess- geräte kalibrieren wir gerne für Sie.
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