Achslastwaage

Die Achslastwaage besteht aus 2 Wiegeplatten und einer Gewichtsanzeige.

Mit der Achslastwaage werden nacheinander die Gewichte der einzelnen Achsen gewogen und dann im Indikator summiert. Das ermittelte Gewicht dient der internen Kontrolle im Betrieb hinsichtlich Überladung der Achslast und des zulässigen Gesamtgewichts.
Diese Waagen sind sehr günstig in der Anschaffung.

Es gibt 2 Möglichkeiten der Wiegung: 

  1. Bei der dynamischen Achswiegung fährt das Fahrzeug in niedriger Geschwindigkeit ( ca 5 km / h), ohne Stopp mit allen Achsen über die Wiegeplatten. Der Indikator erfasst pro Achse die jeweilige Höchstlast und speichert diese intern. Wird die Wiegung beendet erfolgt eine Summierung aller Achsen zum Gesamtgewicht. Auf dem integrierten Thermodrucker werden die einzelnen Achslasten und das Gesamtgewicht ausgedruckt. Der Vorteil liegt darin, dass während der Wiegung niemand die Waage bedienen muss.

  2. Wird statisch gewogen, fährt das Fahrzeug mit der 1. Achse auf die Wiegeplatten, dann muss der Motor ausgeschaltet werden und am Indikator per Tastendruck die Wiegung erfolgen. Nun kann die nächste Achse gewogen werden, usw.

Ist die Wiegung beendet erfolgt durch Tastendruck die Summierung der einzelnen Achsgewichte zum Gesamtgewicht

Beide Wiegearten können stationär oder mobil erfolgen.

Soll stationär gewogen werden, können die Wiegeplatten in einen Grubenrahmen fest in den Boden eingebaut werden. Die Wiegeplatten sind dann auf dem gleichen Höhenniveau wie das gesamte Fahrzeug, somit können keine Wiegefehler durch Höhenunterschiede entstehen.

Erfolgt die Wiegung mobil, werden die Wiegeplatten auf den tragfähigen Boden gelegt, also Überflur. Hier ist zu beachten, dass Wiegefehler durch Höhenunterschiede entstehen können, besonders wenn zwei Achsen (Tandemachsen) gewogen werden. Um dies zu vermeiden ist es ratsam Ausgleichsmodule vor und hinter die Wiegeplatten zu legen. Die beste Wäge - Leistung erreicht man grundsätzlich wenn alle Achsen auf dem gleichen Höhenniveau stehen.