Cellarsafe warnt bei Kohlendioxid-Gefahr in Schankanlagen und Kellereien.

Kohlendioxid, farblos, geruchlos, ungiftig und trotzdem tödlich.

Die meisten Schankanlagen fördern mittels Kohlendioxid (CO2) die Getränke vom Fass zum Zapfhahn. Alles komfortabel, sauber und unproblematisch, solange das Gas nicht in die Atemluft gelangt. In Brauereien und Weinkellereien entsteht das CO2 bei der Vergärung des Zuckers zu Alkohol. Zwar ist das CO2 in stark verdünnter Form mit Luft völlig ungiftig, zu hohe Gehalte in der Atemluft führen jedoch zu Gesundheitsstörungen bis hin zum Tod. Das Tückische daran ist, man sieht und riecht es nicht. In der normalen Atemluft sind 0,035 Vol. % CO2 enthalten. Schon bei Volumenkonzentrationen zwischen 3-5% beginnt man schnell zu atmen (Phänomen der Hyperventilation). Ab einer Konzentration von 6% besteht die Gefahr der Bewusstlosigkeit, noch höhere Konzentrationen wirken tödlich.

Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe

Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe

Technische Defekte an Gär- und Schank-anlagen können dazu führen, dass unbemerkt Kohlendioxid CO2 in die Atemluft gelangt und somit Menschen gefährdet sind. Abhilfe schafft die Gaswarnanlage Cellarsafe (Bild rechts), welche bei Auftreten von Kohlendioxid CO2 Konzentrationen ab 1,5 Vol. % einen Voralarm und ab 3 Vol. % einen Hauptalarm auslöst. So sind die Menschen gewarnt und können den gefährdeten Bereich rechtzeitig verlassen oder sie werden diesen gar nicht betreten.

Das Unfallgeschehen in der Vergangenheit hat dazu geführt, dass der Gesetzgeber über Gesetze und Verordnungen einschlägige Vorschriften erlassen hat, die ausreichende Sicherheit gewährleisten sollen. Es sind dies das Arbeitsschutzgesetz, die Betriebssicherheitsverordnung und die Regel der Berufsgenossenschaft BG 228. Die Norm DIN 6653-2 ergänzt das geltende Regelwerk.

Das Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe

Das Gaswarnsystem Cellarsafe erfüllt alle Anforderungen der zur Zeit geltenden Sicherheitsvorschriften und ist damit hervorragend geeignet die notwendige Sicherheit von Schankanlagen und Kellereien zu gewährleisten.

Bei dem Cellarsafe handelt es sich um ein modulares System, welches über ein Bussystem die verschiedenen Komponenten wie Sensoreinheit (Bild 1), Warneinheit (Bild 2), Signaleinheit (Bild 3) und Schalteinheit (Bild 4) verbindet.

Cellarsafe Sensor

Cellarsafe
Sensor

Cellarsafe Warneinheit

Cellarsafe Warneinheit

Cellarsafe Signaleinheit

Cellarsafe Signaleinheit

Cellarsafe Schalteinheit

Cellarsafe Schalteinheit

 

 

 

 

 

Somit ist es möglich den Kohlendioxid CO2 Sensor im gefährdeten Bereich mit der Warneinheit außerhalb zu verbinden. Das System ist über den Bus und entsprechende Verteiler erweiterbar. So kann eine zweite Sensoreinheit in das System eingebunden werden, oder es kann eine weitere Signaleinheit angeschlossen werden, wenn beispielsweise der gefährdete Bereich einen zweiten Zugang hat, oder wenn eine zusätzliche Signalisierung an der Theke gewünscht wird. Die Schalteinheit, ebenso einfach in das System integrierbar, kann einstellbar bei Vor- oder bei Hauptalarm einen Verbraucher schalten. Dies könnten Lüfter oder Absaugvorrichtungen oder weitere Warneinrichtungen sein.

Dank dieser hohen Flexibilität kann das Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe problemlos an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt wie solch ein System aussehen könnte.

Schema Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe

Schema Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe

Das Herzstück des Systems ist die Sensoreinheit. In einem kompakten Aluminium-Druckgussgehäuse ist ein optoelektronischer Sensor mit hohem Qualitätsstandard, welcher eine hohe Langzeitstabilität gewährleistet und keine Querempfindlichkeiten gegenüber anderer Gase aufweist. Durch das angewandte Messprinzip ist eine Kalibrierung vor Ort nicht notwendig.

In Verbindung mit einer Warneinheit, welche die vom Sensor gelieferten Messsignale ständig empfängt, auswertet und die entsprechenden Ausgangssignale erzeugt, ist das System schon wirksam. Die Ausgangssignale bzw. Betriebszustände sind: Normalbetrieb, Voralarm, Hauptalarm und Betriebsstörung.

Die Montage und die Verkabelung des Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystems Cellarsafe sind einfach und schnell auszuführen. Die Komponenten werden auf DIN-Hutschienen aufgeklemmt und die Kabel mit Hilfe der verfügbaren Verteiler zusammen geschlossen. Systemerweiterungen sind ebenso einfach montiert und im System eingebunden.

Nach Installation des CO2-Gaswarnsystems Cellarsafe wird alle 4 Jahre die Sensoreinheit ausgetauscht und durch eine neu kalibrierte Einheit ersetzt. Dank der Hutschienen-Montage und des Steckverbinders an der Sensoreinheit ist der Austausch schnell und einfach ausgeführt. Danach muss nur noch eine Bedientaste an der Warneinheit, zur Initialisierung gedrückt werden, fertig.

Das Kohlendioxid CO2-Gaswarnsystem Cellarsafe bietet umfangreichen Schutz vor Gasunfällen nach neuestem Stand der Technik.

Neuer PID-Sensor für das GAS-PRO

Crowcon Gas-Pro
Crowcon Gas-Pro PID
Die Mehrgaswarngeräte des Typs GAS-PRO sind in vielen Anwendungsbereichen bekannt und bewährt. Die Palette der Gassensoren für dieses Gerät ist nun um einen neuen Sensor erweitert worden. Damit erschließen sich weitere Einsatzfelder für das bewährte Gerät.
Der neue Sensor ist ein PID-Sensor (Photo Ionisations Detektor), der es ermöglicht eine Vielzahl leicht flüchtiger organischer Substanzen (Volatile Organic Compounds VOC´s) zu detektieren.
Lösemittel, Brennstoffe und viele andere VOC´s sind in der modernen Arbeitswelt sehr verbreitet. Für die meisten dieser leichtflüchtigen Substanzen ist der zulässige Expositionsgrenzwert für den jeweiligen Schadstoff weit überschritten, bevor ein Sensor für brennbare Gase Alarm schlägt. Der Sensor erfüllt mit dem Gaswarngerät GAS-PRO  die Atex-Bestimmungen.


Das Prinzip des neuen Sensors beruht auf der
Photoionisation der Gase der genannten organischen Substanzen. Das bedeutet, es wird mittels UV-Licht aus den Gasmolekülen ein Elektron abgetrennt. Das ionisierte Gas strömt an einer Reihe von Elektroden vorbei und verursacht dort einen Stromfluss, der ein Maß für die ionisierte Gasmenge ist. Die Anzeige erfolgt in ppm. Die besondere Anordnung der Elektroden sorgt für die Beseitigung der Feuchtigkeit, die bei der Ionisation entsteht. Somit können diese Sensoren sowohl mit Pumpe, als auch ohne Pumpe, im Diffusionsbetrieb eingesetzt werden.
PID-Sensor
PID-Sensor
Der neue PID-Sensor (siehe Bild rechts) kann die Dämpfe aller VOC´s detektieren, deren Ionisationspotential kleiner als 10.6 Elektronen Volt ist. Standardmäßig ist der Sensor auf Isobutylen und die Alarmschwelle typisch bei 50 ppm eingestellt. Die ppm-Angabe ist damit für diese Substanz richtig. Alle anderen Substanzen werden auch detektiert, jedoch stimmt die Angabe in ppm nicht genau. Soll die ppm-Anzeige z.B. für Benzol als Zielgas korrekt sein, muss der Korrekturfaktor für Benzol am Gerät eingegeben werden. Dies kann mit Hilfe der verfügbaren Konfigurationssoftware Portables Pro geschehen. Die Korrekturfaktoren können einer Liste, in der die leicht flüchtigen organischen Substanzen aufgeführt sind, entnommen werden. Die Konfigurationssoftware ermöglicht es auch die Alarmschwellen nach den Erfordernissen einzustellen.
Gas-Pro PID Display
Gas-Pro PID Display


Der neue PID-Sensor kann mit den bereits bekannten Sensoren für brennbare Gase und einer Vielzahl von toxischen Gasen zu einem kompakten 5-Gaswarngerät kombiniert werden.


Aufgrund der großen Zahl an detektierbaren Gasen durch den PID-Sensor erweitern sich die Einsatzfelder des Gaswarngerätes GAS-PRO erheblich.

Zu nennen sind:
Gas-Pro

Schifftransport und Schiffsbau. Waren, die in Containern transportiert werden können Klebstoffe und Lösungsmittel enthalten, die bei der Produktion eingesetzt wurden. Im Schiffsbau werden vielfältige Chemikalien, Farben und Lösemittel eingesetzt. Der PID-Sensor hilft diese Arbeitsplätze sicher zu machen.

Luftfahrt. Beim Unterhalt und Service von Flugzeugen werden PID-Sensoren eingesetzt um die Belastungen durch Flugbenzin beim Betanken zu erfassen und um festzustellen, ob es sicher ist einen bestimmten Bereich zu betreten.
Öl und Gas. Es gibt viele Arbeiten bei der Öl- und Gasförderung, bei denen der PID Sensor zur Messung von Benzol, Benzin bis zu Dieseldämpfen, im ppm-Bereich und nicht im % UEG Messbereich, verwendet wird.
Produktion. In vielen industriellen Produktionsstätten werden Lösemittel, Klebstoffe und Chemikalien im Produktionsprozess verwendet. Beispiele sind Plastikhersteller, Lackierereien und Möbelhersteller, um nur einige zu nennen.
Chemische Industrie. Es liegt in der Natur der Sache begründet, dass der PID-Sensor wesentlich zur Sicherheit der Beschäftigten dieser Industriezweige beitragen kann.
Pharmazeutische Industrie. Viele chemische Stoffe werden im Herstellungsprozess von Pharmazeutika verwendet. Der PID-Sensor richtet sich an die Risiken, die in diesen Produktionsstätten auftreten können.
Katastrophenschutz. Rettungsdienste, Feuerwehren, Polizei und Militär werden oft zu Einsätzen gerufen, bei denen zunächst nicht bekannt ist, ob VOC´s anzutreffen sind. Die PID-Sensoren können sicherstellen, dass ein Bereich den man betreten muss, sicher ist.

Insgesamt wird die weite Palette an Sensoren für das robuste und industrietaugliche Mehrgaswarngerät GAS-PRO um einen weiteren wichtigen Sensor erweitert, der die Einsatzmöglichkeit des Gerätes erheblich erweitert.

Haben Sie Fragen zum Thema Gaswarnung? Rufen Sie uns unverbindlich an – wir beraten Sie gerne. Telefon: 0800 7822 86240. Sprechen Sie mit den Spezialisten von ATP-Messtechnik über unsere Gaswarngeräte und Gaswarnanlagen.

Erkennen von Gas-Gefahren in der Wasser-und Abwasserwirtschaft

Die Wasser- und Abwasserwirtschaft produzieren viele giftige und brennbare Gase, die erkannt und beseitigt werden müssen. Die Gasgefahren variieren stark in Abhängigkeit von der Anwendung, dem Standort und dem Behandlungsverfahren, aber die Lösung ist immer gleich – eine Kombination aus fest installierten und tragbaren Gaswarngeräten. Die Crowcon-Gaswarngeräte von ATP Messtechnik sind für die genannten Anwendungen geeignet.


Auf jeder Stufe der Verarbeitung und der Behandlung – das gilt für beide, Wasser und Abwasser – gibt es verschiedene Gasgefahren. Einige dieser Gefahren treten in den meisten, wenn nicht in allen Anlagen auf. In vielen Fällen jedoch sind diese untergeordnet oder an spezielle Behandlungsverfahren in einer Anlage gebunden und erfordern eine spezielle und angepasste Gasmesstechnik. In der Mehrzahl der Fälle sind fest installierte und tragbare Gaswarngeräte erforderlich.
Es ist wichtig zu erkennen, dass Gaswarngeräte nicht einfach nur für die Prozessüberwachung installiert sind – sie sind erforderlich, um Leben zu retten. Allerdings müssen diese lebensrettenden Gaswarngeräte auch robust gebaut sein, um den harten Einsatzbedingungen in einer Wasserbehandlungsanlage zu trotzen. Vielfach sind diese rauen Umgebungsbedingungen verursacht durch unvorhersehbare Wasserstände und physische Beschädigungen bis hin zu sauren oder ätzenden Bedingungen, die aus Gasen wie Schwefelwasserstoff herrühren oder bei der Mischung von Chlor mit Wasser entstehen.

Trinkwasseraufbereitungsanlagen

Gasgefahren in Trinkwasseraufbereitungsanlagen schließen Gasgefahren durch Chlor, Schwefeldioxid, Ammoniak, Ozon und Chlordioxid ein, die von Orten wie Gas Lagern, Gas Dosieranlage und Ozon-Generatoren ausgehen.

Meistens ist die Vorbehandlung des Trinkwassers ein physikalischer Prozess, der Flockung, Filtration und Ionenaustausch einschließt. Erst im Stadium der Desinfektion werden Chemikalien mit den daraus resultierenden Gasgefahren verwendet.

Chlor ist das traditionelle Desinfektionsmittel, welches in der Wasseraufbereitung Verwendung findet. In den meisten Ländern ist es gesetzlich vorgeschrieben, auch wenn andere, nicht chemische Methoden (z. B. UV-Desinfektion) eingesetzt werden, da es eine Rest-Desinfektion im weiteren Wasserstrom bietet. Der gesamte Chlorierungsprozess, von den Chlorgas Lagertanks bis zur endgültigen Produktion von sauberem Wasser, sollte genau überwacht werden. Dies umfasst Ventile und Räume, durch welche die Chlorleitungen geführt sind.

Während Chlorierung in den meisten Wasserwerken immer noch die Behandlungsmethode der Wahl ist, werden einige jetzt auf alternative Methoden wie Ozon, Chlordioxid oder Natriumhypochlorit umstellen. Darüber hinaus wird in den Anlagen, die noch Chlor verwenden, häufig Schwefeldioxid eingesetzt, um das Wasser nach der Aufbereitung zu dechlorieren.

All die oben genannten Gase sind gefährlich und sollten wirksam überwacht werden. Schwefeldioxid ist schon in sehr geringen Konzentrationen lebensgefährlich, während Chlor ein sehr schweres Gas ist und leicht durch die meisten Materialien absorbiert wird, was seine Detektion in den Gaslagern schwierig macht.


Aufgrund der unterschiedlichen Gasgefahren und der Anwesenheit von Menschen in bestimmten Teilen einer Aufbereitungsanlage wird in der Regel eine Kombination von fest installierten und tragbaren Gaswarngeräten erforderlich. Gaslager, Ozongeneratoren, Räume durch die die Gase hindurchgeleitet werden, sowie die Aufbereitungsanlage selbst, sollten immer mit festen Gaswarngeräten für das jeweils verwendete Gas (oder Kombination von Gasen) ausgerüstet sein. Darüber hinaus sollten tragbare Gaswarngeräte immer zwingend – als eine Sicherheitsreserve – vorgeschrieben sein, wenn Personen umschlossene Räume betreten, in denen diese Gase vorhanden sein können, auch wenn feste Gaswarngeräte installiert sind. Nochmals, abhängig von den Anforderungen, können diese tragbaren Geräte, Einzel- oder Multi-Gaswarngeräte sein.

Kläranlagen

In Kläranlagen gibt es viele Gas-Gefahren, einschließlich, Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Chlor, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Diese Gase stammen aus vielen Quellen, wie beispielsweise die Kanalisation, Pumpstationen, Belebungsbecken, Faulschlammbehälter, Desodorierungsanlagen und Abwasseraufbereitungsanlagen.
Primäre und sekundäre Behandlungsverfahren wie Belüftung und Schlammbehandlung sind einige der „hoch Risiko“ Bereiche, in denen Biogase aus Klärschlamm, einschließlich Methan, Schwefelwasserstoff, Sauerstoff und Kohlendioxid eine Gefahr sind. Abgesehen davon, dass Methan hochexplosiv ist verdrängt es auch den Sauerstoff, wodurch sich die Erstickungsgefahr erhöht. 

Auf der anderen Seite hat Schwefelwasserstoff bei niedrigen Konzentrationen (0.0047ppm) einen charakteristischen Geruch, steigt jedoch die Konzentration auf über 150ppm werden die Geruchsnerven geschädigt und somit die Gefahr für Arbeiter „verdeckt“, die nicht mehr in der Lage sind das Gas zu riechen, selbst wenn die tödliche Konzentration von 800ppm erreicht wird.
Biogas aus Klärschlamm wird zur Stromerzeugung verwendet und weil es leicht entflammbar ist, ist jegliches Entweichen aus einem Faulbehälter gefährlich und kann zur Explosion führen.

Wie bei der Trinkwasseraufbereitung, wird Abwasser in der Regel auch mit Chlor (oder Chlor-Alternativen) behandelt, bevor es die Anlage verlässt, so dass die gleichen Gas-Überwachungs-Verfahren, von der Speicherung bis zur Verwendung, strikt angewendet werden sollten.

Fest installierte Gaswarngeräte für brennbare Gase sind bei Installationen erforderlich, wie Abwasser-Einlässe und Abwassersammelbecken, bei deren Entleerung von brennbaren Flüssigkeiten in die Abflüsse, eines der größten Risiken entsteht, da diese auf der Oberfläche schwimmen und sich in den Becken sammeln, wo sie eine brennbare Konzentration erreichen können. 

Fest installierte Gaswarngeräte für Methan, Kohlendioxid, Sauerstoff und Schwefelwasserstoff sollten auch in allen Bereichen der Schlammbelüftung und Verarbeitung angebracht werden. Darüber hinaus benötigen desodorierende Anlagen eine fest installierte Überwachung für hohe und niedrige Schwefelwasserstoffkonzentrationen.
Tragbare Gaswarngeräte sollten von Personen, die umschlossene Räume betreten, getragen werden, das schließt Kanalisationen, Pumpwerke, Faulschlammbehälter und Kläranlagen ein. Warngeräte für mehrere Gase sind in diesen Situationen die Norm.
 

Fazit

Jedes Gas hat seine Besonderheiten, demnach sollten fest eingebaute und tragbaren Gaswarngeräte dort angebracht oder getragen werden, wo immer sie die Möglichkeit der Überwachung von Gasanreicherungen (oder einer Gas-Verarmung im Fall von Sauerstoff) bieten. Die Wasser- und Abwasserwirtschaft, wie andere Branchen, sind ständig auf der Suche nach Wegen Kosten zu sparen. Die Sicherheit der Arbeitnehmer sollte jedoch nie gefährdet werden. In diesen Branchen sind Gas-Unfälle nicht nur Ursachen von Verletzungen – sie töten. Als Teil eines umfassenden Sicherheitsprogramms, sollte der Gasmesstechnik daher eine hohe Priorität eingeräumt werden und auf optimaler Vorgehensweise basieren. Es ist ein weiter Weg die Sicherheit aller Arbeitnehmer zu gewährleisten auch in den explosionsgefährdeten Bereichen.